Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen „Marokkanischer Elternverein in München und Umgebung e.V“. Er ist unter diesem Namen im Vereinsregister beim Amtsgericht München eingetragen und führt den Zusatz e.V. 
In den nachfolgenden Bestimmungen wird er kurz „ MeMu e.V“ genannt. Der Verein hat seinen Sitz in München.

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 
Er ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 
Aufgaben des Vereins sind: 
• Beratung, Betreuung, Unterstützung und Erfahrungsaustausch von Ideen zwischen Eltern 
• Angebot von Gesprächen an Eltern und ihre Angehörigen und Hilfestellung, um mit der kritischen Situation des Kindes besser fertig zu werden 
• Zusammenarbeit mit Schulen, Nachbarschaftshäusern und sonstigen Organisationen, um den Kindern und ihren Familien besser helfen zu können 
• Zusammenarbeit mit Vereinen und Gruppen, die ähnliche Ziele verfolgen 
• Durchführung von Seminaren und Veranstaltungen zugunsten Kinder und ihre Familien 
• Organisation von Ausflügen und Sportveranstaltungen zugunsten Kinder und ihre Familien 
• Organisation und Vermittlung von Deutschkurs, Muttersprachekurs und Nachhilfeunterrichten 
• Organisation von Festen und Feiern für die Mitglieder und Freunde des Vereins 
• Einsetzen in den Dialog zwischen Kulturen durch Organisation von Kulturveranstaltungen und Workshops zwischen Deutschen und Immigranten 
• Förderung der Kontaktpflege zwischen marokkanischen Volkszugehörigen, Deutschen sowie anderen Nationalitäten auf humanitärer, multikultureller Basis. 
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

§ 3 Mitgliedschaft 

Im Verein können Familien, Erwachsene über 25 Jahre und Rentner, Pensionäre Mitglied werden. Andere Personen und Vereinigungen, die die Ziele des Vereins unterstützen, werden als Freunde und Förderer des Vereins geführt. 
Für die Unterstützung ist es unerheblich, ob jemand Mitglied des Elternvereins ist oder nicht. 
Jugendliche können ab dem 18.Geburtstag unabhängig von den Eltern Mitglied des Vereins werden. 
Jedes Mietglied verpflichtet sich mit der Beitrittserklärung, den festgelegten Mitgliederbeitrag laut Beitragsordnung zu entrichten. 
Der Beitrag ist Jahresbeitrages und jeweils im ersten Monat des Jahres im Voraus fällig. 
Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. 
Ehrenmitglieder können vom Beitrag befreit werden.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Der Antrag auf Aufnahme ist beim Vorstand des Elternvereins zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 
Gründe für eine eventuelle Ablehnung brauchen nicht bekannt gegeben zu werden. 
Gegen die Ablehnung einer Aufnahme ist innerhalb von einem Monat die Berufung des Antragstellers beim Vorstand des Elternvereins einzulegen.

§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss. 
Der Ausschluss kann vom Vorstand nur nach vorheriger Anhörung des auszuschließenden Mitglieds beschlossen werden. Ausschlussgründe sind erhebliche Verpflichtungsverletzungen oder schwere Verstöße gegen die Interessen des Elternvereins. 
Der Bescheid über den Ausschluss ist durch den Vorsitzenden schriftlich mitzuteilen. 
Mit dem Austritt oder dem Ausschluss erlöschen alle Vereinsrechte und Vereinspflichten. 
Das ausgeschiedene Mitglied kann bei seinem Ausscheiden keinen Anspruch auf Rückerstattung eingezahlter Kapitalanteile oder gemachter Sachleistungen geltend machen. 
Ein Vereinsaustritt ist nur per Einschreiben bis zum 30.09. des Jahres zum Jahresende möglich

§ 6 Mitgliedsbeitrag

Die Mitglieder zahlen einen Mitgliedsbeitrag. Sie haben jedoch ehrenamtlich zur Förderung der Ziele des Vereins beizutragen.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied wird wie alle anderen Betroffenen entsprechend § 2 dieser Satzung unterstützt. 
Alle Mitglieder sind angehalten: 
• durch tatkräftige Mitarbeit die Bestrebungen des Elternvereins zu unterstützen und gegebenenfalls übernommene Verpflichtungen zu erfüllen. 
• keinerlei Handlungen zu begehen, die dem Ansehen des Vereins schaden.

§ 8 Organe des Elternvereins

Die Organe sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 9 Mitgliederversammlung

Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Nur Mitglieder sind stimmberechtigt. 
Ein Mitglied hat die Möglichkeit ein weiteres Mitglied bei Verhinderung zu vertreten. 
Schriftliche Vollmacht ist erforderlich. 
Die Mitgliederversammlung wird von dem(der) Vorsitzenden einberufen und geleitet. 
Im Falle einer Verhinderung des(der) Vorsitzenden leitet der(die) stellvertretende Vorsitzende die Versammlung. 
Die Einberufung der Mitgliederversammlung hat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufungsfrist beträgt mindestens zehn Tage. Anträge für die Tagesordnung sind vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand einzureichen. 
Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. 
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es der Vorstand für angebracht hält oder 25% der Mitglieder dieses schriftlich beim Vorstand beantragen. Falls die Mitglieder dieses beantragt haben, hat die außerordentliche Sitzung innerhalb eines Monats stattzufinden. 
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. 
Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimme. Stimmengleichheit bedeutet 
Ablehnung. 
Abstimmungen erfolgen in der Art und Weise, die der Vorsitzende oder die Mitgliederversammlung nach Antrag durch Beschluss festlegen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einer Niederschrift (Protokoll) aufzunehmen. Diese Niederschrift ist von dem(der) Vorsitzenden und von einem von ihm(ihr) bestimmten Protokollführer(in) zu unterzeichnen. 

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben: 
• Entgegennahme des Jahresberichtes 
• Entgegennahme des Kassenberichtes und des Berichtes der Kassenprüfer 
• Entlastung des Vorstandes 
• Wahl des Vorstandes (für jeweils 2 Jahre) 
• Wahl der Kassenprüfer (für jeweils 2 Jahre) 
• Beschlussfassung über Satzungsänderungen 
• Beschlussfassung über die Berufung gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages und gegen den Ausschluss eines Mitgliedes 
• Beschlussfassung über die Auflösung des Elternvereins

§ 10 Vorstand

Dem Vorstand gehören an: 
• der(die) Vorsitzende(r) 
• der(die) stellvertretende Vorsitzende(r) 
• der(die) Schriftführer(in) 
• der(die) Kassenwart(in) 
• der(die) Beisitzende 
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der(die) Vorsitzende und der(die) stellvertretende Vorsitzende. Sie vertreten den Elternverein gerichtlich und außergerichtlich. Der(die) Vorsitzende und der(die) stellvertretende Vorsitzende haben Alleinvertretungsbefugnis. 
Der Vorstand tritt zusammen, wenn es die Gelegenheit erfordert. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Jedes Mitglied des Vorstandes hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des(der) Vorsitzenden den Ausschlag. 
Die Sitzungen des Vorstandes werden von dem(der) Vorsitzenden geleitet. 
Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes erfolgt für zwei Jahre. 
Die Amtszeit endet nach der Wahl des neuen Vorstandes. Bei Ausscheiden eines Vorstandmitgliedes ist der übrige Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu berufen. 

Der Vorstand hat folgende Aufgaben: 
• Wahrnehmung der laufenden Geschäfte 
• Regelung der Aufgaben bzw. Aufgabenverteilung nach § 2 
• Durchführung der Beschlüsse der Mitgliedersammlung 
• Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern 
• Vorlage des Jahresberichtes in der ordentlichen Mitgliederversammlung 
• Bewilligungen von Ausgaben im Rahmen des Vereinszweckes 

§ 11 Geschäftsjahr und Rechnungslegung 

Das Geschäftsjahr beginnt am 1.1. und endet am 31.12. eines jeden Jahres. 
Mit Schluss des Jahres sind die Geschäftsbücher abzuschließen. Die Jahresrechnung ist den Kassenprüfern rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung zur Prüfung vorzulegen. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des(der) Kassenwartes(in).

§ 12 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen. 
Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es der Vorstand mit einer Mehrheit von Dreiviertel seiner Mitglieder beschlossen hat oder auf einer Mitgliederversammlung eine Mehrheit von Dreiviertel dieses beantragt. 
Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend ist oder sich ordnungsgemäß vertreten lässt. Erweist sich die Mitgliederversammlung als beschlussunfähig, so ist unter Wahrnehmung der Vorschriften des § 9 zu einer erneuten Versammlung einzuladen, die dann unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. 
Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der anwesenden Mitglieder oder ihrer Vertreter beschlossen werden. 
Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins und bei Wegfall ihres steuerbegünstigten Zweckes fällt ihr Vermögen an die marokkanischen Vereine mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen nur unmittelbar und ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden darf.